Sonntag, 24. Februar 2013

Christchurch - Lake Manapouri

Seit dem letzten Blogeintrag sind bereits wieder einige Tage vergangen. Wir haben euch aber nicht vergessen :-) aber für Wi-Fi bezahlen, dazu konnten wir uns bisher noch nicht durchringen und ausserdem waren wir unterwegs und waren am Abend jeweils froh, wenn wir noch den nächsten Tag planen konnten bevor uns die Augen bereits die Schlafenszeit ankündigte. Dies aber nicht etwa weil wir ein Jetlag hatten, sondern weil das unterwegs Sein und die Wärme anstrengend sind…

Nun aber ganz von Anfang an. In Christchurch haben wir den FQT in Empfang genommen und sind dann losgetuckert Richtung Mount Cook/ Aoraki. Auf dem Weg zum Etappenziel Lake Tekapo – ein wunderbarer blauer See - haben wir bereits etliche Schafe, Kühe und unterschiedlichste Landschaften begutachten können. Wirklich wunderschön! Ah ja und einige Pässe haben wir auch bereits hinter uns gebracht, obwohl ein Pass eher einem Hügel entspricht ;-) 

FQT

Lake Tekapo

 Am Mittwoch sind wir dann am wunderbaren Lake Pukaki vorbei ins Mount Cook Village bzw. auf den Camping dort in der Nähe gefahren. Unterwegs haben wir die vielen flachgedrückten Häschen betrauert, die nun keine Ostereier mehr verstecken können. Bereits am Nachmittag haben wir dann die Trekkingschuhe gebunden und uns auf den Hooker Valley Track begeben. Die Wanderung führte uns über zwei Hängebrücken, durch mannigfaltige Pflanzenwelt und über Holzstege - damit die Natur nicht durch unsere Fussspuren verunreinigt wird. Bei der ersten Hängebrücke kann man den Gletschersee und die Moränen des Mueller Glaciers bewundern und ab etwa der Hälfte des Tracks erhascht man dann bereits einen Blick auf den berühmten Mount Cook/ Aoraki. Sogar bei den Wanderern herrscht hier Linksverkehr ;-) Die dritte Hängebrücke ist zurzeit gerade in Konstruktion und so nahmen wir den bisherigen Weg. Kurz danach standen wir vor dem See und dem Gletscher. Na ja, also was vom Gletscher noch übrig ist. Wie auch bei uns sind die Gletscher hier vom Gletscherschwund betroffen und werden von Jahr zu Jahr kleiner.
Nach etwas mehr als drei Stunden waren wir bereits wieder zurück auf dem Camping und entschieden uns auch noch zum KEA Point zu gehen und die Aussicht von dort zu geniessen. Der KEA Point bietet die Sicht auf die Abbruchkante der Moräne des Mueller-Gletschers und dessen Gletschersee. 

Blick auf den Aoraki

Am Donnerstag ging es bereits weiter Richtung Dunedin. Unterwegs haben wir die Clay Cliffs, den Staudamm des Lake Benmore, die Takiroa (Sandsteinfelsen mit Maori-Malereien) und zu guter Letzt die Moeraki Boulders bewundert. Diese Boulders befinden sich am Meer und so konnten wir zum ersten Mal am Strand entlang spazieren und diese speziellen Hügel bewundern, die sich auf den Weg ins Meer machen und sich dann durch das Salzwasser auflösen. Der Camping in Waikouaiti war dann etwas speziell und die Nacht A…. kalt. 

 Aber wir haben ohne Frostbeulen überlebt und sind dann am nächsten Tag der Southern Scenic Route in Richtung Invercargill gefolgt. Der Abstecher auf die Otago Peninsula war kurvenreich, die Albatrosse kann man aber nur im Reservat bewundern, dessen Eintritt uns zu teuer war, die Pinguine sind nur abends vor Ort und die Seelöwen, Robben etc. waren dort, aber leider etwas weit unten, denn wir standen auf der Klippe… Unser leieber FQT hat also super Bremsen bzw. Mike`s Reaktion war einwandfrei! Mitten auf einer geraden Strasse bei 100 km/h hat das dritte Auto vor uns plötzlich gebremst um abzubiegen. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie die nachfolgenden Autos auf die Bremsen getreten sind und da einer rechts, einer links und wir dann wieder rechts ausgewichen sind konnte ein Crash verhindert werden, der „Chlupf“ sass aber. Unser nächstes Ziel der Nugget Point war dann einfach nur WOW und die Purakaunui Falls wären wohl auch eindrücklicher, wenn es mehr Wasser gehabt hätte – aber wir wollen uns ja über das schöne Wetter nicht beklagen :-) Den Tag, an dem wir unseren FQT über ungeplasterte Strassen sozusagen durch das Nichts führten  haben wir mit der Besichtigung der Cathedral Caves abgerundet, da wir genau richtig zur Ebbe vor Ort waren. Das Wasser hat hier ein Loch in den Fels gegraben und da bei Flut die Caves umspült werden, kann man an den Felsen dann auch das wirkliche Leben des Meeres beobachten. 

Nugget Point

Und ja dann heute Samstag sind wir zuerst zu den Mc Lean Falls zu denen man durch neuseeländischen Urwald gelangt und obwohl es seit einigen Tagen nicht geregnet hat konnten wir einen wunderschönen Wasserfall bestaunen. In Waikawa haben wir dann den versteinerten Wald aus der Jurazeit bewundert, der bei Ebbe sichtbar wird. Leider verpassten wir auch hier die Pinguine, da diese ja tagsüber am fischen sind, aber alles kann man eben nicht haben. Danach gingen wir dann mehr oder weniger direkt vom südlichsten Teil Neuseelands wieder Richtung Norden, das heisst unserem Ziel Fiordland entgegen. Für Morgen haben wir eine Cruise zu den Doubtful Sounds gebucht und hoffen jetzt ganz fest auf sonniges Wetter, damit wir auch 100% profitieren können.

Versteinertes Holz

Ja und dies war auch schon unsere erste Woche der Reise. Den FQT hegen und pflegen wir, so dass er uns hoffentlich immer wohlgesinnter wird und mich nachts die Tür öffnen lässt (geht nur elektronisch) für aufs Klo und abends spät nicht mehr Alarm schlägt, wenn die Türe geöffnet wird :-) Es ist eben ein sich aneinander gewöhnen…

Leider gibts nun weniger Fotos als beabsichtigt, aber wir haben den Blog nicht geknackt. Er will leider Hochformat-Bildchen nicht als solche anzeigen... Mal sehen, vielleicht gelingt es uns ja noch und wir werden Herr über unseren Blog :-)

So, nun wünschen wir euch ein wundertolles Wochenende und bis zum nächsten Blogeintrag :-)

Mike & Karin

Samstag, 23. Februar 2013

Zürich-Christchurch

Der erste Beitrag aus Neuseeland! Ihr seht also wir sind gut hier angekommen und verbringen gerade die Zeit mit warten bis unser fahrbarer Untersatz ready ist :-)

Aber nun von Anfang an...

Am Samstagmorgen sind wir also los ab nach Zürich. Die SBB war uns wohlgesinnt und so kamen wir pünktlich am Flughafen an. Das Check-In verlief reibungslos und auch meine Spritze kam ohne Frage durch den Zoll... Wow, Babytaschensitze sind wirklich super, denn es hat Platz für die Beine und man kann aufstehen ohne den Sitznachbarn zu stören :-) Wirklich, die A380 ist ein Erlebnis, aber da wir uns ja nur im Unterdeck in der Economy Class aufhalten durften, haben wir nicht wirklich viel von diesem Riesenvogel mitgekriegt. Der Flug nach Singapore verlief ohne Turbulenzen und wir verbrachten die Zeit mit Spiele spielen ( gäu Mike golfe fägt ;-)), Filme kucken und natürlich Essen und Trinken.

Nun dann nach etwas mehr als 12 Stunden Flug kamen wir dann morgens früh in Singapore an. Zuerst gingen wir zur Transfer Desk, um wie uns in Zürich geraten zu checken, ob die Sitze im Weiterflug dann auch wirklich Babytaschen-Sitze sind. Waren es natürlich nicht und der Herr hat uns neue Tickets ausgestellt. Nur leider nicht am Fenster, sondern Mitte-Mitte. Na ja das geht natürlich nicht und wir waren so frech und sind etwas später bei einem andern Desk die Sitze nochmals wechseln gegangen - Diese komplizierten Schweizer Touristen, echt unglaublich... Nachdem wir uns für die Citytour angemeldet hatten wollten wir im Transit Hotel schlafen gehen nur leider waren die Zimmer erst wieder am 9.30 Uhr verfügbar und das war uns dann zu spät. Also gingen wir duschen und nach einer Stärkung machten wir uns auf den Transit vom Singapore Changi Airport zu erkunden. Was man hier nicht alles begutachten kann, also Sunflower Garden, Koi-Fische, Orchideen usw...

Koi-Fische

Am Nachmittag haben wir uns dann mit der City Tour den Stempel im Pass verdient :-) Von Singapore haben wir unter anderem das Finanzviertel, die Formel 1 Strecke und die Löwenmeerjungfrau und die Titanic auf 3 Beinen gesehen.
Nach dem Abendessen am Flughafen durften wir dann endlich in die kleinere Boeing 777-200 einsteigen und es uns wiederum auf den Babytaschen-Sitzen bequem machen :-) Die Bildschirme waren in diesem Flieger so klein, dass wir sie fast nicht sahen ;-) aber Tetris spielen ging trotzdem. Nach dem Essen waren dann unsere Lider doch bereits etwas gar schwer, hatten wir doch bereits einige Stunden ohne Schlaf hinter uns :-) Wir verbrachten also den Flug mit schlafen und zum Morgenessen wurden wir dann von den netten Damen wieder aufgeweckt.


Die Einreise nach Christchurch verläuft dann etwas anders als wir dies sonst gewohnt sind, denn Früchte und Esswaren dürfen nicht eingeführt werden und der Zusatz, dass unsere Trekkingschuhe neu sind, das heisst direkt aus dem Shopping Center ersprarte uns wohl, dass wir unsere Taschen auspacken mussten.

Nun dann ab in den öffentlichen Bus und zur Motor Lodge. Dank der netten Buschauffeuse haben wir die Motor Lodge auf Anhieb gefunden. Nach dem Beziehen des Zimmers inkl. Küche machten wir uns dann schon auf den Weg in die Stadt. Zuerst machten wir uns auf in den Botanischen Garten. Hier konnten wir Redwood und sonstige Riesenbäume bewundern. Mike war also fleissig mit fotografieren :-) Wir verweilten im Botanischen Garten bis wir uns vor Hunger auf die Suche nach etwas Essbarem machen mussten... Im City Center, wenn man dem noch so sagen kann haben wir dann bei schön warmem Wetter in den T-Shirts eine Pizza gegessen und die tolle Container-Kosntruktion mit Läden und Cafés bewundert. Sieht wirklich super aus... Christchurch ist ansonsten jedoch gerade im Zentrum eine zerstörte Stadt und überall sind Baustellen, Gebiete abgesperrt und man kann den Maschinen beim Abreissen von Häusern zuschauen. Echt schockierend zu sehen was ein Erdbeben alles anrichten kann und wie lange es dann braucht bis wieder alles aufgebaut ist - das geht ewig und ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich in einer solchen Trümmerstadt leben möchte...

Das neue Christchurch

Nach dem Abendessen mit Entengesellschaft sind wir dann zurück in unsere Bleibe und haben noch etwas unsere erste Tagesetape studiert, bevor uns dann die Augendeckel zugefallen sind...

Heute ist nun schon Dienstag - irgendwie fehlt mir ein Tag - und wir sitzen bei KEA und warten darauf, dass unser fahrbarer Untersatz ready ist und wir endlich losfahren können! Unser Ziel wäre nämlich heute der Lake Tekapo, so dass wir uns in den nächsten Tagen rund um den Mount Cook aufhalten können...

Leider können wir die Fotos grad nich auf unsere Schreibmaschine übertragen und so bleibt euch gerade nix anderes übrig als zu lesen ohne Bildchen gucken zu können, aber wenn wir wieder Wi-Fi Access haben werden wir dies natürlich nachholen!

In diesem Sinne cu soon
Mike & Karin

Freitag, 15. Februar 2013

Der Countdown läuft...

Zum letzten Mal haben wir uns heute Abend ins Berner Einkaufsgetümmel gestürzt und noch einige Kleinigkeiten für unsere Reise besorgt. 

Jetzt muss nur noch alles in den Rolltaschen verstaut und der letzte Arbeitstag bewältigt werden.

Und dann heisst es am Samstagmorgen endlich ab nach Zürich mit der püntklichen SBB, einchecken, security check bewältigen und dann sitzen, sitzen, aufstehen, sitzen, sitzen und nochmals sitzen und das Erlebnis A380 geniessen :-)

Vorerst sagen wir darum: und tschüss und.... bis bald, wenn es hoffentlich hier Neuigkeiten von uns zu lesen gibt :-)

Wir freuen uns, wenn du ab und zu hier vorbeischaust :-)

Hasta la proxima
Mike & Karin